konstruktiver zwischenraum lippenmös

6 neue körper werden in den kontext gesetzt. es handelt sich um ein zusammenspiel von höhen und abständen zwischen den gebäuden. die sechs volumina sind so angeordnet, dass sie dem natürlichen geländegefälle folgen. die terrassen, auf denen die gebäude stehen, spiegeln die natürlichen terrassen wider, die für die landschaft des villnösstal typisch sind. sorgfältig gestalteten wege verbinden die körper und erlauben eine erschließung im abfallenden gelände.

die wahl der materialien wie gestockter beton, in anlehnung an den stein, glas und holz, die sowohl für die struktur als auch für die verkleidung der fassaden verwendet werden, zielen darauf ab, die beziehung zwischen den gebäuden und der natürlichen landschaft zu stärken. die fassaden sind mit langen lärchenholzschindeln verkleidet, die das charakteristische wesen des tals darstellen.

die abwechselnde anordnung der sechs körper ermöglicht einzigartige ausblicke in die landschaft. die loggien und die fenster werden zu bilderahmen

auch die gestaltung der außenanlagen soll den bezug zur natürlichen landschaft verstärken. für die außenwege und -treppen wurde einheimischer stein gewählt. terrassen in den erdgeschossen und sitzgelegenheiten im freien entlang der wege laden zum verweilen ein.

in diesem sinne wird die architektur zu einem mittel, um die menschen der natur näher zu bringen und mit dem ort eins zu werden.

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