entsprungen haus e

wie ein fernrohr beherrscht das in richtung see weit auskragende haus den blick über das tal. ein schwimmbad fügt sich in die morphologie der landschaft ein und löst sich wieder von dieser, um die grenzen zwischen gebauter und natürlicher umgebung verschwimmen zu lassen: das wasser des schwimmbades scheint durch die auskragung mit dem wasser des sees eins zu werden. die architektur charakterisiert sich durch naturnahe materialwahl: rauer sichtbeton für den schwimmbadbereich und heller sichtbeton für die restlichen oberflächen. diese beiden texturen bilden eine assonanz mit der steinigen umgebung: der raue beton zitiert die gesteine, welche die straßen des grundstückes charakterisieren. der helle sichtbeton hingegen steht in direktem kontrast zu der felsigen landschaft und bildet in ihr einen klaren einschnitt. aus der ferne wirkt das gebäude wie eine aus dem fels geformte architektur, die näher betrachtet durch die spiegelung der umgebung in ihren großen verglasungen mit der landschaft verschwimmt.

haus e