rhythmisiert das raiqa innsbruck zentrum

wettbewerb

kunst am bau peter sandbichler,  visualisierung sonaar, landschaftsarchitekur studio vulkan, ingenieure ingenieurteam bergmeister

im mittelpunkt des entwurfs steht der block adamgasse 3-5, der als zentrum wirkt und zudem zum knotenpunkt der gesamten neuen struktur wird. bestehende „warzen“ bzw. zu- und anbauten werden entfernt und durch das neue in eine symbiose gebracht. die vertikale, rhythmisierte säulenstruktur wird im entwurf thematisiert, potenziert und dient als statisches gerüst des neuen 4 stöckigen aufbaus, ein darüber schweben. die säulen an sich sind konstruktives thema und durch die materialität und form, zugleich architektonisches element. diese nehmen die bestandsarchitektur auf und potenzieren sie. verstärkt werden sie zudem durch die dunkle pigmentierung des betons und durch das reliefartige hineinarbeiten von künstlerischen bildern und gedanken. um diesen kern schmiegt sich ein neues volumen an, das sich um diesen windet, und mit abständen plätze generiert, lichthöfe mit sich trägt und das außen ins innere bringt. zudem führt dieses volumen in die verschiedenen ebenen, parallelisiert plätze und grünbereiche und führt in die dächer der nachbarschaft. dieser gürtel spielt mit abständen, höhen, vor – und rücksprünge, auskragungen und ist teil der achsenbildung zwischen bahnhofstrasse und dem bozner platz. durchgänge werden in die architektur miteingenommen, und schaffen zudem neue raumerlebnisse, sei es beim flanieren, sei es im inneren – in der arbeitswelt. öffnungen werden zu hofsituationen, durchgänge zu brückenelementen und präzise gewählte übergänge zum außenraum

das raiqa innsbruck zentrum