gespalten villa e

das haus formt den ort, strickt die körnungen weiter und integriert sich. ein sockelbereich umgibt die architektur und führt ihn als mauer weiter, schafft eine art hofsituation mit offenen und versteckten freiräumen. in der vertikalen verlängerung bildet der holzbau sowohl strukturell als auch architektonisch den besonderen raum und nimmt durch die dachform den charakter des ortes auf. die dachlandschaft entwickelt sich aus dem gebäude, schafft maßstäblichkeit und bewegung und formt eine spaltung, mit seinen vor- und rücksprüngen entsteht schattenwirkung, eine auflösung, die durch die farbigkeit des holzes nochmals potenziert werden. das haus spielt mit tradition, besonderen details und materialität und schafft eine einheit, die auch im inneren spürbar und erlebbar wird. es entstehen raumsituationen, die bezüge herstellen, raumfolgen, vertikale wegräume in einem haus, das ganzheitlich akzente setzt.

villa e